Netzwerk

Baukulturelle Bildung

Veranstaltungen & Netzwerktreffen
Lehre, Fort- und Weiterbildungen

Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW - Fachbereich Baukultur

Logo
Zielgruppe
Kinder
Jugendliche
Pädagogen
Planer und Kommunen
Thema
Architektur
Landschaft
Innenraum
Stadt
Denkmal
Kultur, Kunst & Design
Material & Konstruktion
Klima, Energie & Umwelt
Infrastruktur & Mobilität
Aktionsradius bundesweit
Kurzinformation Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung
Kontakt Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW
Küppelstein 34
42857 Remscheid
T (02191) 794-268
Ansprechpartner

Dr. Kawthar El-Qasem, Leiterin Fachbereich Baukultur
E-Mail

Website kulturellebildung.de/fachbereiche/baukultur/

Der neue Fachbereich Baukultur an der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid bietet Qualifizierungen, Fort- und Weiterbildungen rund um Baukulturelle Bildung an. Ein Ziel des Fachbereichs Baukultur ist es, die Bedeutung von Baukultur, Baukunst und Umweltgestaltung für die nachhaltige Entwicklung unserer Lebenswelten stärker ins Bewusstsein zu rufen. Er vermittelt Methoden, um gebaute Umwelt mit allen Sinnen zu erkunden und Zusammenhänge verstehen zu lernen. Zudem will er die partizipative Teilhabe in Planungsprozessen von umbautem Raum oder gebauter Landschaft stärken. Die Angebote richten sich an Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufsgruppen, die in der kulturellen Bildung, in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Stadtteil- und Community-Arbeit oder in partizipativen Verfahren mit Kindern und Jugendlichen tätig sind oder werden möchten. Willkommen sind auch Personen und Studierende aus den Bereichen (Sozial-)Pädagogik, Kunst, Architektur, Städtebau und anderen Disziplinen, die eine solche Tätigkeit anstreben.

Baukulturelle Bildung zielt auf eine Bewusstmachung, Ausbildung und Aushandlung einer individuellen und kollektiven Haltung zur gebauten und ungebauten Umwelt. Die Entwicklung einer solchen reflektierten Haltung ist im Hinblick auf zentrale und drängende Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit, globale Ungleichheitsverhältnisse und Menschen- und Bürgerrechte unverzichtbar. Nicht ohne Grund manifestieren sich Ereignisse und Krisen rund um diese Themen räumlich. Ob nun koloniale Raumfantasien, die Imagination eines globalen Nordens bzw. Südens, eines Zentrums und einer Peripherie, das Aufeinandertreffen von Grenzregimen und Migrationsbewegungen, Niederlassungsbeschränkungen, No-go-Areas in Großstädten oder das Bau- und Bodenrecht . Demokratische Teilhabe ist langfristig nicht ohne Baukulturelle Literacy denkbar. Zeit für eine Raum-Schule.