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Preise der Baukultur

Studentenpreis

BDA-SARP-Award

Thema Architektur
Innenarchitektur
Reichweite europaweit
Art des Preises Studentenpreis
Dotierung 2.500 Euro
Verfahren Nominierung
Zulassungsvoraussetzungen Die Architekturfakultäten der Hochschulen sind aufgerufen, Abschlussarbeiten (Master-, Diplom-, Bachelorarbeiten berufqualifizierend) aus dem vorangegangenen Studienjahr vorzuschlagen, die sich durch innovative Ideen und durch die außergewöhnliche schöpferische Begabung des Autors auszeichnen. Jede Hochschule kann jeweils eine Arbeit aus dem Sommersemester und aus dem Wintersemester nominieren.
Teilnahmegebühr Nein
Gründungsjahr 2012
Intervall jährlich
Jury Der Wettbewerb ist ein zweistufiges Verfahren: In der ersten Wettbewerbsstufe werden aus den bundesweiten Einreichungen die Verfasser der besten Arbeiten – maximal 18 Absolventen, d.h. neun polnische und neun deutsche – ausgewählt und zu einem Workshop und zur zweiten Wettbewerbsstufe eingeladen.
Auslober Bund Deutscher Architekten BDA
Stowarzyszenie Architektów Polskich SARP
Kontakt Bund Deutscher Architekten BDA
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C
10179 Berlin
Deutschland
Ansprechpartner Kristina Eschler
E-Mail
Website www.bda-bund.de/auslobungen/

Der bilaterale Förderpreis für Absolventen der Fachrichtung Architektur an deutschen und polnischen Hochschulen zeichnet eine Abschlussarbeit aus, die von innovativen Ideen und einer außergewöhnlichen schöpferischen Begabung des Autors zeugt.

Zur Geschichte des Preises:
Mitte der 1980er Jahre wurde der Preis von der polnischen Architektenvereinigung SARP als Förderpreis für die besten Diplomarbeiten von Absolventen polnischer Hochschulen auf dem Gebiet der Industriearchitektur eingerichtet und seitdem jährlich ausgelobt. Seine Einrichtung erfolgte auf Initiative des bedeutenden Industriebauarchitekten Prof. Dr. Walter Henn (Braunschweig/München) und seiner polnischen Kollegin Frau mgr. inz. arch. Ludmiła Horwath-Gumułowa (Kattowitz), um begabten polnischen Absolventen einen Praxisaufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland zu ermöglichen. Ein hoffnungsvolles Zeichen war der Preis über all die Jahre, als der Eiserne Vorhang Europa politisch teilte und eine fachliche und menschliche Verständigung fast vollständig verhinderte. Altersbedingt hat sich Walter Henn 1999 aus der unmittelbaren Mitwirkung am Wettbewerb zurückgezogen. Seit 1999 beteiligt sich der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA an diesem Wettbewerb. Daraus entwickelte sich der bilaterale Walter-Henn-Förderpreis als ein gemeinsames deutsch-polnisches Projekt für Absolventen von Hochschulen beider Länder. Auf Wunsch der Familie Henn wurde der Preis 2011 letztmalig als Walter-Henn-Förderpreis vergeben und in BDA-SARP-Award umbenannt.

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