Umwelt gestalten! Baubezogene Kunst der DDR

© Erika Stürmer-Alex, Martin Maleschka

Ob in Potsdam oder Cottbus, in Eisenhüttenstadt oder Dedelow – in vielen Orten des Landes Brandenburg finden sich zahlreiche Beispiele von baubezogener Kunst, die in ihrer Vielfalt die ostdeutsche Geschichte von Kunst im öffentlichen Raum repräsentieren. Ein kulturelles Erbe mitten im Alltag!

Das Museum Utopie und Alltag beleuchtet Geschichte anhand der visuellen und materiellen Kultur aus der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und blickt gleichsam auf die Herausforderungen unserer Gegenwart. Als Einrichtung mitten im Flächendenkmal Eisenhüttenstadt gelegen, ist die Beschäftigung mit dem baukulturellen Erbe der DDR ein Kernanliegen des Museums. Gemeinsam mit dem Architekten und Fotografen Martin Maleschka und dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege – Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) wirft das Museum Utopie und Alltag mit der Ausstellung ein Schlaglicht auf baubezogene Kunst in Brandenburg und thematisiert den Umgang mit diesem Erbe.

In der DDR (1949–1990) ist eine noch ungezählte Menge an Kunstwerken entstanden, die im Alltag sicht- und erlebbar war. Kunst im öffentlichen Raum war in Parks, an Wänden, innen und außen, von weithin erkennbar oder manchmal versteckt in die Umgebung eingefügt: Heute ist festzustellen, dass, obschon in Brandenburg viele baugebundene Arbeiten verschwunden sind, viele nach wie vor Teil des Alltags der Brandenburger/-innen sind. Anders als bei einem Kunstwerk im Museum, sind Umgang und Erhalt von Kunst im öffentlichen Raum weniger streng geregelt. Die Besitz- und Anspruchsverhältnisse sind mitunter so vielgestaltig wie die Bedürfnisse einer Stadtgesellschaft, die dieser Kunst im Alltag begegnet..

Ausgestellte Kunst von:
Fritz Eisel, Wolfgang Kärgel, Sabine Rachold, Axel Schulz, Kurt-Heinz Sieger, Erika Stürmer-Alex, Georgios Wlachopulos, Walter Womacka

Ausstellung

26.01.2023, 08.20 Uhr – 08.12.2023, 18.00 Uhr

Landtag Brandenburg
Alter Markt 1
14467 Potsdam

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