Baukultur in der Praxis

Akteure und Landes-, regionale und lokale Initiativen stellen ihre Arbeit vor, tauschen sich aus, formulieren Problemstellungen und machen auf Potentiale aufmerksam. Dies ist eine Grundlage für kooperatives Handeln: Welche Hintergründe gibt es und wie gestalten die Akteure ihre Arbeit vor Ort? Wie kann gutes Bauen vermittelt werden? Welche gemeinsamen Fragestellungen gibt es? Können diese aufgeworfenen Fragen im Netzwerk gelöst werden? Und wie genau könnte ein gemeinsames Format aussehen, mit dem man „die Öffentlichkeit“ erreicht, motiviert und aktiviert? Wo ist weitere Unterstützung erforderlich? Wie profitieren die Initiativen voneinander?

Anfang 2017 haben die Bundesstiftung Baukultur und ihr Förderverein im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main die Gesprächsreihe „Baukultur in der Praxis“ mit einem ganztägigen Auftakt gestartet. Initiativen und Akteure gaben konkrete Impulse aus ihrer Arbeit. Gemeinsam haben die Teilnehmer, die für sie relevanten Themenbereiche für die „Forumsgespräche Baukultur in der Praxis" definiert: Netzwerk, Bildung, Phase 0 und Kommunikation.

Im Ergebnis sollen Handlungsleitfäden und Best-Practice-Sammlungen entstehen. Dies mit dem Ziel, auch weitere Akteure in ihrer Arbeit für Baukultur zu unterstützen. Interessierte können sich in die einzelnen Gesprächsforen einbringen. Auf Beschluss des Vorstands konzentriert sich die Reihe "Baukultur in der Praxis" zunächst auf das Thema Baukulturelle Bildung.