Ausstellung

Orte der Moderne - Neues Bauen

Mila Hacke

Großsiedlung Siemensstadt, Wohnblock von Walter Gropius, 2019

Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus gegründet. Es gilt bis heute als eine der bedeutendsten Schulen für moderne Architektur und Gestaltung weltweit. Anlässlich des Jubiläums werden in der Ausstellung zehn herausragende architektonische Schauplätze im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf in Berlin vorgestellt.  Mit ihrer sachlich-funktionalen Ästhetik und den modernen Nutzungskonzepten sind sie Beispiele des Neuen Bauens, das maßgeblich durch das Bauhaus beeinflusst wurde. Ihre Architekten, darunter Walter Gropius, Erich Mendelsohn, oder auch Hans Scharoun, haben mit den Bauten das Stadtbild von Wilmersdorf und Charlottenburg mitgeprägt.

Anhand der ausgewählten und zum Teil weltbekannten Architekturen werden in der Ausstellung programmatische, gestalterische und biografische Bezüge zum Bauhaus verdeutlicht. Die Bauten entstanden alle in den Jahren zwischen 1919 und 1933 und spiegeln bestimmende Großstadtphänomene der Weimarer Republik wider. Damit lassen sich die Architekturen als Antworten auf drängende Fragen ihrer Zeit lesen, die sich angesichts neuer Lebensformen, der erhöhten Automobilität oder der wachsenden Niederlassungen der Industrie am Stadtrand stellten.

Die Ausstellung ist bis zum 10. November geöffnet.

Eröffnung
9. August 2019, 18 Uhr

Ausstellung
10.08. - 10.11.2019
Dienstag - Freitag 10-17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 11-17 Uhr

Veranstalter
Museum Charlottenburg-Wilmersdorf

09.08.2019


Villa Oppenheim
Schloßstraße 55 / Otto-Grüneberg-Weg
14059 Berlin
Deutschland