Podiumsdiskussion

Nachhaltige Flächennutzungsentwicklung

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Vieles spricht für eine ächensparende, verdichtete Siedlungsentwicklung. Überdehnte Entwicklungen lassen die Kosten für Infrastrukturen steigen, erhöhen Lärm und Luftverschmutzung durch mehr Verkehr, führen zu Zersiedlung und Zerschneidung und gefährden die biologische Vielfalt. Trotzdem scheint der Trend ungebrochen: Insbesondere Wohnungsbau und eine nachhaltige Energiegewinnung lassen derzeit die Nachfrage nach Flächen steigen. Die Folge ist ein kaum einzudämmender Flächenverbrauch. Der neue Paragraf 13 des Baugesetzbuches tut ein Übriges – er macht beschleunigte Verfahren ohne Umweltverträglichkeitsprüfung im Außenbereich möglich. Wie realistisch ist es unter diesen Umständen, einen nachhaltigen Umgang mit Flächen zu erreichen?

Eingangsimpulse von:
Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Umweltamtes Dresden Antje Osterwold, Osterwold°Schmidt, Exp!ander, Architekten BDA, Weimar Dr. Gotthard Meinel, IÖR, Dresden
Podiumsteilnehmer:
Reiner Nagel, Bundesstiftung Baukultur, Potsdam Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Stadtumweltamtes Dresden Peter Fritsch, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Berlin Henry Wilke, Referent für Siedlungsentwicklung, NABU, Berlin Dr. Axel Viehweger, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V., Dresden Antje Osterwold, Osterwold°Schmidt, Exp!ander Architekten BDA, Weimar

Moderation:
Prof. Dr. Wolfgang Wende, IÖR

Am Ende der Veranstaltung wird die Ausstellung "Flächenverbrauch und Zersiedelung – ein unterschätztes Umweltproblem! Siedlungsentwicklung" in und um Dresden offiziell eröffnet, die vom 7. Mai – 9. Juni 2018 in den Räumen des ZfBK im Kulturpalast zu sehen ist.

Veranstalter
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.

15.05.2018, 18.00 Uhr - 19.30 Uhr


Zentrum für Baukultur im Kulturpalast Dresden (ZfBK)
Schloßstraße 2
01067 Dresden
Deutschland