Ausstellung

Kalter Krieg und Architektur

Architekturzentrum Wien/Sammlung/Nachlass Oswald Haerdtl

Oswald Haerdtl: Wiederaufbau Heinrichhof, Kärtnerstraße, Operngasse, Wien 1, 1951-1953, Perspektive

Beiträge zur Demokratisierung Österreichs nach 1945

Erstmals werden in einer Ausstellung das Baugeschehen und dessen Akteure im Nachkriegs-Österreich im Diskurs des Kalten Krieges beleuchtet und kontextualisiert. Wie sich zeigen wird, sind die Jahre der Besatzung für die architekturpolitische Weichenstellung nach 1945 prägend.

Im Gegensatz zu Berlin wird Wien bis jetzt nicht als Schauplatz einer politisierten Architekturdebatte zur Zeit des Kalten Krieges wahrgenommen. Nach der Befreiung durch die Alliierten etablierte jede der vier Besatzungsmächte ein vielfältiges Kulturprogramm. So wurden Architekturausstellungen von Großbritannien, Frankreich, Amerika und der Sowjetunion als Bühne für kulturelle, ideologische, ökonomische und technologische Transferleistungen genutzt. Wenig bekannt bis vergessen sind die Auswirkungen auf die österreichische Architekturszene.

Die Ausstellungseröffnung findet am 16. Oktober um 19 Uhr statt.

Veranstalter
Architekturzentrum Wien

17.10.2019


Museumsplatz 1 im MQ
1070 Wien
Österreich