BAU 2019

Die Zukunft des Bauens - Baukultur und Fassade

Messestand Bau 2017Till Budde für die Bundesstiftung Baukultur

Messestand der Bundesstiftung Baukultur auf der BAU 2017 in München in Kooperation mit dem FVHF.eV

Die Bundesstiftung Baukultur stellte auf der BAU 2019 ihren Baukulturbericht 2018/19 "Erbe – Bestand – Zukunft" vor. In Kooperation mit dem Fachverband vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) widmete sie sich dem Thema "Die Fassade der Zukunft – multifunktional und intelligent". Die Stiftung fordert gerade mit Blick in die Zukunft eine neue Wertschätzung des Bestands sowie eine nachhaltige Umbaukultur. Dazu können neue Fassadenlösungen maßgeblich beitragen, wenn sie Bestandsgebäude funktional wie gestalterisch aufwerten, Ressourcen schonen helfen und damit einen positiven Betrag zur Baukultur leisten.

Die Fassade der Zukunft: VHF - multifunktional und intelligent

Pressekonferenz mit anschließender Podiumsdiskussion
Mittwoch, 16. Januar 2019, 9:30 Uhr – 10:30 Uhr, Pressezentrum WEST

Teilnehmer der Pressekonferenz:
Christian Schmidt, FVHF-Vorstand „Kommunikation“
Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur

Gesamtmoderation:
Jan R. Krause, Prof. Dipl.-Ing. BDA DWB, Hochschule Bochum, AMM Architektur Media Management

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur
Prof. Dr.-Ing. Gunnar Grün, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Gregor Kassl, Associate Director, Building Envelope Design Leader Germany, Arup Berlin
Prof. Heike Klussmann, Universität Kassel / Forschungsplattform BAU KUNST ERFINDEN
Siegfried Wernik, DhochN Digital Engineering GmbH

Forum Halle C2 "Die Zukunft des Bauens / Fassade 2020 – smart skin"
Vortrag Reiner Nagel „Baukultur und Fassade“
12.45 Uhr – 13.30 Uhr, Halle C2.309

Im Rahmen des Forums „Die Zukunft des Bauens“ steht Mittwoch, der 16. Januar, unter dem Motto „Fassade 2020 – smart skin“. Dabei geht es um die Zukunft der Fassaden unter städtebaulichen, architektonischen, technischen und wirtschaftlichen Aspekten.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungspunkten finden Sie in der Linkliste dieser Seite.

Die Bundesstiftung Baukultur hat vom 14. bis 19. Januar 2019 zum dritten Mal an der Messe BAU in München teilgenommen. Am Gemeinschaftsstand mit dem Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) e.V. haben sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher der BAU über die Arbeit, die Ziele und Aufgaben der Stiftung informiert. Im Rahmen seines Messerundgangs besuchte Staatssekretär Gunther Adler (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) den Gemeinschaftsstand. Im Fokus der Messeaktivitäten der Bundesstiftung Baukultur stand in diesem Jahr der neue Baukulturbericht 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“, mit dem die Bundesstiftung Baukultur für eine neue Umbaukultur plädiert. 

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, unterstrich in seinem Vortrag im Forum des Bauverlags in Halle C2 „The Future of Building“ in Halle C2, wie bedeutend bestandsorientiertes Planen und Bauen für unsere Lebensräume, unsere Identität und Kultur sind: „Bestand prägt Heimat, Bestand hilft neuen Flächenverbrauch zu verhindern, und Bestand schont Ressourcen“, so Nagel. „Wir haben uns einen umfassenden Vorrat an Gebäuden und Infrastrukturen zugelegt. Wir leben, was das betrifft, auf großem Fuß und müssen mit dem Bestand im eigenen Interesse verantwortlich umgehen“,sagte Nagel weiter.

Wie Fassadenlösungen zu einer bestandsorientierten Umbaukultur beitragen können, erläuterte Reiner Nagel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 16. Januar mit dem FVHF e.V. „Die Fassade ist der große Hoffnungsträger der Baukultur insbesondere für den Bestand. Mit heutigen Technologien lassen sich plastische, lebendige und kluge Fassaden in hochwertigen Materialien realisieren, die die vorgefundene Situation verbessern und verschönern“, betonte Nagel. 

Neben den baulichen Maßnahmen trägt die Prozesskultur maßgeblich zur Baukultur bei, wie Nagel bei einer Podiumsdiskussion des bauforumstahl e.V. zum Thema „Ingenieurbaukunst und Baukultur“ am 15. Januar verdeutlichte. Hier warb er für mehr Interdisziplinarität bei Bauprojekten: "Wir brauchen bei Wettbewerbsausschreibungen starke Teams aus Ingenieuren und Architekten, die von Anfang an zusammen denken und planen - und dann auch gemeinsam beauftragt werden."

Die Bundesstiftung wird in diesem Jahr auf weiteren Messen vertreten sein, um bei verschiedenen Zielgruppen für die Themen der Baukultur zu werben, ihr Netzwerk zu vergrößern und den Baukulturbericht vorzustellen: vom 12. bis 15. März 2019 auf der MIPIM in Cannes, am 15 und 16. Mai auf der polis Convention in Düsseldorf sowie vom 7. bis 9. Oktober auf der Expo Real in München.

Messen

14.01.2019 - 19.01.2019

Messe München GmbH
Messegelände
81823 München
Deutschland

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