IBA-Gesprächsreihe: Die Stadt als Mobilé

Die gerechte Stadt (No 1/4)

Wie sieht die Stadt aus, in der wir zukünftig leben wollen? Die meisten von uns sind sich einig: Sie soll abwechslungsreich in ihrem Erscheinungsbild sein und vielfältig in ihrer Bewohnerschaft. Schön, aber zugleich auch gerecht, natürlich und wirtschaftlich erfolgreich. Doch wie kann das gelingen? Was sind die zentralen Gestaltungsfaktoren für eine Stadt, die ihre Strahlkraft aus der Balance zieht und nicht aus der Optimierung einzelner Faktoren?

Die Voraussetzungen für ein solch ganzheitliches Verständnis von Stadt diskutiert die IBA-Gesprächsreihe 2021. In vier Quartalen und vier Veranstaltungen werden die zentralen Faktoren beleuchtet, die über das Gleichgewicht unseres urbanen Morgen entscheiden. Diskutiert werden Wege und Modelle, wie wir die Städte der Zukunft inklusiver, gerechter und lebenswerter für alle gestalten können.

Zum Auftag der IBA-Gesprächsreihe steht am 11. und 12. März die Frage nach der Gerechtigkeit. Die Teilnahme ist kostenfrei.

#1 Die gerechte Stadt

Die Idee der Stadt als Sehnsuchtsort, als Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Milieus miteinander leben, ist so alt wie die Idee der Stadt selbst. Ebenso lange existiert die Frage nach der Gerechtigkeit in der Stadt. Über die Welt von morgen entscheiden die Entwicklungsprozesse und die Menschen in der Stadt – doch wer hat Zugang zur urbanen Gemeinschaft? Wer findet Wohnraum oder einen Ort zum Arbeiten, wer fühlt sich zugehörig und willkommen? Steigende Mieten und Grundstückspreise, hohe Kosten für Mobilität, aber auch fehlende Modelle für eine gelingende Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft haben die soziale Segregation verstärkt.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie Links und Zugangscodes für beide Konferenztage.

Veranstalter
IBA Heidelberg

11.03.202112.03.2021

Online
Deutschland