Gesprächsabend
StadtLandBund – mit Architektur Politik gestalten
Gesellschaftlicher Zusammenhalt steht und fällt mit der Qualität der gebauten Umwelt. Der BDA vertritt die Auffassung, dass Bauen einen positiven Beitrag leisten soll, der über das jeweilige Projekt hinauswirkt. Wie kann der BDA diese Haltung in die Politik und die Gesellschaft tragen und in diesem Sinne die Rahmenbedingungen verbessern? Was können wir auf den unterschiedlichen Ebenen Stadt - Land - Bund mit welchen Hebeln erreichen? Der BDA Köln begrüßt hierzu die drei neu gewählten Spitzen der Landes- und Bundesebene.
Themenkreise des Abends sind u.a.: Bauwende und postfossile Ästhetik – gelingt es uns, dem ressourcenschonenden Bauen eine originäre, strahlkräftige Ästhetik zu verleihen? Oder folgen wir einer kurzlebigen Mode, mit der wir als Collagisten des Vorhandenen und Verfügbaren unsere baukünstlerische Identität aufs Spiel setzen?
Bauturbo und Bürokratieabbau – werden die Prozesse hierdurch auf eine Überholspur geschickt, neben der die gestalterischen, ökologischen und partizipativen Qualitäten der Planung als Kollateralschaden der Entbürokratisierung rechts liegen bleiben? Gewinnt die Ökonomie damit endgültig die Oberhand? Oder lassen sich die Instrumente in eine gemeinwohlverträgliche Richtung lenken?
Öffentliches Bauen und faire Vergabe nach Qualitätskriterien – wie können wir die öffentliche Hand dazu bewegen, weiterhin ihrer Verantwortung in der baukulturellen Vorbildfunktion gerecht zu werden? Wie lässt sich qualitätsorientierte Vergabe forcieren, im Sinne der Verjüngung, der Regionalität und der Diversität unseres Berufsstandes?
Im Gespräch mit dem Publikum: Dagmar Grote, Judith Reitz, Alexander Poetzsch und Erich Frank Pössl, Moderation: David Kasparek