Baukultur Sommerreise – Station 19
Neues Samtgemeinde Rathaus, Dannenberg
© Marcus Ebener
Bauen gestalten – Um- und Weiterbauen im Bestand
Arbeitsorte der zukunft waren schon beim ersten Baukulturbericht der Stiftung 2014 Thema. Die Sanierung und der Erweiterungsbau des Unternehmens Nya Nordiska waren dabei ein gutes Beispiel. Nach Aifgabe der Produktion stellt sich zwölf Jahre später die Frage nach der Weiterverwertung der Baulichkeiten. Hier kommt die Standortsuche nach einem neuen Samtgemeinderathaus für Dannenberg ins Spiel. Das Gebäude im Zentrum der Kleinstadt, seinerzeit von Staab Architekten geplant und 2010 fertiggestellt, wird nun durch einen Umbau derselben Architekten zu dem neuen Verwaltungszentrum der Samtgemeinde Elbtalau.
Gebäude der öffentlichen Hand sind räumlicher Ausdruck unserer Demokratie. Gerade im ländlichen Raum ist der Besuch der Verwaltung oftmals einer der wenigen direkten Kontaktpunkte von Gesellschaft und staatlicher Institution. Gerade diese Gebäude müssen Transparenz, Teilhabe und Gemeinwohl unterstützen und hohe ökologische, soziale Standards erfüllen. Dadurch entstehen Orte die Austausch ermöglichen, Identität stiften und demokratische Kultur im Alltag erfahrbar machen.
Wie gut dies im Umbau des Bestandes gelingt sehen wir in Dannenberg. In einer Führung durch das Haus wird das gute Beispiel für innenstädtische Nachverdichtung noch besucht und das Potenzial und die Herausforderungen für die neue Nutzung diskutiert.
Um eine Anmeldung wird gebeten.
Programm
| 11:30 Uhr | Führung durch das neue Samtgemeinde Rathaus Dannenberg Remo Röntgen, M&R Ratswiesen GbR Ralf Pohlmann, Projektberater Architektur der Samtgemeinde Elbtalaue |
| 12:30 Uhr | Gespräch und Austausch Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur Jürgen Meyer, Samtgemeindebürgermeister Elbtalaue Remo Röntgen, M&R Ratswiesen GbR Ralf Pohlmann, Projektberater Architektur der Samtgemeinde Elbtalaue |
| 13:00 Uhr | Ende des Ortstermins |