SEZ – Quartier neu denken, Berlin
Lange Tafel der Baukultur „SEZ retten"
© Sandra Siewert
Das Sport- und Erholungszentrum wurde 1981 eingeweiht und war ein Identität stiftendes Gebäude für Freizeit und Kultur in der ehemaligen DDR. Mit seiner technizistisch-postmodernen Architektur ist es eine komplett erhaltene Ikone der Nachkriegsmoderne. Nach dem Verkauf an eine Privatperson für einen symbolischen Euro war das Gebäude rund 20 Jahre lang nur eingeschränkt nutzbar. Nun soll es abgerissen werden.
Dagegen wehren sich Bürger und zahlreiche Initiativen, sowie 150 Wissenschaftler:innen und Professor:innen verschiedener Universitäten. Der Berliner Senat plant dort Wohnungen und eine Schule.