Baukulturwerkstatt Januar 2014

Gemischte Quartiere

© Till Budde für die Bundesstiftung Baukultur
Workshop 3

Mit beispielgebenden Projekten aus dem In- und Ausland zeigt die Bundesstiftung Baukultur am 18. Januar 2014 in der Akademie der Künste in Berlin vor über 400 Teilnehmern übertragbare Lösungsansätze für die Zukunft der Stadt.

„Gemischte Quartiere entstehen durch kompetente Bauherren und können nicht nur städtische Nachbarschaften, sondern auch den suburbanen Raum vitalisieren. Wohnen ist dabei das wichtigste Thema der nächsten Jahre“, sagt Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, auf der ersten Baukulturwerkstatt zum Thema „Gemischte Quartiere“. Die Baukulturwerkstatt ist ebenfalls Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe 2/2014 von Garten + Landschaft.

Für das Wohnen sei bedeutsam, welches System dahinter stehe, ob es nun der Architekt, private Investoren oder kommunale Unternehmen seien, so die Ergebnisse der Werkstatt. Die unterschiedlichen Interessen müssten jedoch zukünftig besser koordiniert und vor allem zusammengeführt werden.

Guter Wohnraum könne nur im Dialog entstehen, sind sich auch die Partner einig: Für die Akademie der Künste begrüßte Wilfried Wang, stellvertretender Direktor der Sektion Baukunst, Gäste und Redner. Auch der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. unterstützte die Stiftung bei der ersten Baukulturwerksatt und betonte, dass den Wohnungsunternehmen sehr viel am guten Bauen liege, so Dr. Bernd Hunger. Der Bauherr sei wichtig, aber der Nutzer der Schlüssel – so lautet der Tenor der vortragenden Experten.

Unter mehreren hundert Einsendungen sind für die erste Werkstatt nur zwölf Projekte ausgewählt. Die Auswahl sei angesichts der vielen hochkarätigen Einreichungen jedoch sehr schwer gewesen, so Kristien Ring, Projektleiterin und Kuratorin für die Baukulturwerkstätten 2014.

Am Vorabend findet im Watergate in Berlin-Kreuzberg bereits ein erstes Zusammentreffen der Referenten mit Gästen, Teilnehmern und Stiftungsvertretern statt. Am Vorabend fand im Watergate in Berlin-Kreuzberg bereits ein erstes Zusammentreffen der Referenten mit Gästen, Teilnehmern und Stiftungsvertretern statt. Unter anderem spricht Kai-Uwe Bergmann vom Büro BIG über das „8 House“ in Kopenhagen; René Reckschwardt von der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg GmbH stellt den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg vor; Prof. Klaus Kada präsentiert das Sonnwendviertel in Wien; Rainer Hofmann zeigt mit dem Projekt der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG, wie durch kluge Lösungen die Lebensqualität in einem Wohnhaus am Münchner Ring verbessert wird.

Programm

17. Januar 2014
20:30 Uhr       
Offener Empfang im Watergate, Falckensteinstraße 49, 10997 Berlin

18. Januar 2014
Werkstatt 1 Gemischte Quartiere
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

10 Uhr             
Begrüßung
Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur
Wilfried Wang, Akademie der Künste, Stellvertretender Direktor Sektion Baukunst
Dr. Bernd Hunger, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Referat Wohnungsbau, Städtebau, Forschung u. Entwicklung

10:10 Uhr             
Baukultur-Barometer, Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur

10:30–12 Uhr
Projektvorstellungen / Teil 1    
                        
P01 Kraftwerk 2, Zürich; Andreas Hofer, archipel – Planung und Innovation GmbH
P02 R50, Ritterstr. 50, Berlin; Verena von Beckerath, ifau und Jesko Fezer, HEIDE & VON BECKERATH
P03 Sonnwendviertel, Wien; Univ. Prof. Arch. DI Klaus Kada
P04 Weltquartier, Hamburg; René Reckschwardt, IBA Hamburg GmbH
P05 Wohnen am Innsbrucker Ring, München; Manfred Felix, Felix+Jonas Architekten GmbH
P06 Stadtregal, Ulm; Christian Bried, Projektentwicklungsgesellschaft Ulm mbH
P07 Schottenhöfe: Quartiersvitalisierung in Erfurt; Matthias Schmidt, Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA
P08 Abriss – Neubau. Das zweite Leben der Siedlung am Buchheimer Weg, Köln; Prof. Markus Neppl, ASTOC Architects and Planners

12–13 Uhr
Lunch

13–14 Uhr
Projektvorstellungen / Teil 2

P09 8 House, Kopenhagen Kai-Uwe Bergmann, BIG BJARKE INGELS GROUP
P10 Von der Bürostadt zum Lyoner Viertel, Frankfurt am Main; Jan Nikolas Schulz, bb22 architekten + stadtplaner
P11 Oderberger Straße 56, Berlin; Jürgen Patzak-Poor, BARarchitekten
P12 wagnisART und wagnis3 – Wohnanlage der Wohnbaugenossenschaft wagnis eG, München; Rainer Hofmann; bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH

14–15 Uhr
Werkstatt-Diskussionen

1: Gemeinschaft (P01–04): Entwicklungspotential Lebensräume
Moderation: Florian Heilmeyer

2: Aufwertung (P05–08): Entwicklungspotential Nachverdichtung
Moderation: Franziska Eidner

3: Mischung (P09–12): Entwicklungspotential Urbane Qualitäten
Moderation: Boris Schade-Bünsow

15–15.30 Uhr
Pause


15.30–16.30 Uhr
Bericht aus den Werkstätten
Moderatoren und Kommentatoren: Florian Heilmeyer, Franziska Eidner, Boris Schade-Bünsow, Kristien Ring, Dr. Anne Schmedding

Lessons Learned, Reiner Nagel

Hauptmoderation: Kathrin Erdmann

 

Dokumentation

Impressionen

Video der Veranstaltung


 

Baukulturwerkstätten

Gemischte Quartiere

Veranstalter
Bundesstiftung Baukultur

17.01.2014, 01.00 – 18.01.2014, 01.00

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

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