4. Baukultur Apéro
Kirchenerhalt organisieren
© pixabay, André Beer
Kirchen gehören zu den prägenden Bauwerken unserer Städte und Dörfer. Mit dem tiefgreifenden Wandel kirchlichen Lebens stellt sich zunehmend die Frage, ob und wie die identitätsstiftenden sakralen Orte langfristig erhalten, öffentlich zugänglich und als Teil der gebauten Umwelt weiterentwickelt werden können.
Während die Debatte in Deutschland häufig die Umnutzung einzelner Gebäude adressiert, gibt es im europäischen Ausland bereits institutionelle Modelle und Strategien, die Eigentum, Erhalt und Nutzung dauerhaft organisieren. Das Kirchenmanifest einer Reihe namhafter Expertinnen und Experten hat unter der Überschrift „Kirchen sind Gemeingüter“ dazu die Debatte auch in Deutschland eröffnet – bisher ohne belastbare Antworten auf die Frage einer teilweise neuen Trägerschaft.
Der vierte Baukultur Apéro richtet den Blick auf diese Governance-Strategien. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche institutionellen Modelle geeignet sind, den langfristigen Erhalt sakraler Bauwerke zu sichern und welche Impulse sie für Deutschland bieten können.
Im Anschluss lädt der Baukultur Apéro mit Getränken und Snacks zum informellen Austausch und zur Vertiefung der Diskussionen ein.
Über den Baukultur Apéro
Der Apéro ist eine gesellschaftliche Kulturtechnik, um über Veranstaltungsinhalte in den Austausch und ins Gespräch zu kommen. Der Baukultur Apéro möchte diese analoge Technik für gewinnbringende Erkenntnisse zum qualitätsvollen Planen und Bauen nutzen.
Für die Teilnahme am Apéro ist keine Anmeldung nötig.
Programm
| ab 17 Uhr | Eintreffen |
| 17.30 Uhr | Begrüßung Dunya Bouchi, Managing Director, AEDES, Berlin |
| 17.40 Uhr | Begrüßung und Einleitung Kirchenbauten als zentrale Elemente der Baukultur Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur, Potsdam |
| 17:50 Uhr | Impulsvortrag I Nationales Modell in Großbritannien: Churches Conservation Trust Dr. Manuela Klauser, Universität Bonn |
| 18:20 Uhr | Impulsvortrag II Regionale Modelle in Deutschland: Erste Ansätze Jörg Beste, synergon, Köln |
| 18:50 Uhr | Impulsvortrag III Lokales Modell in Brandenburg: Kloster Chorin in Brandenburg Dr. Franziska Siedler, Kloster Chorin |
| 19.20 Uhr | Offener Austausch & Reflexion Leitfrage: Erkenntnisse für die deutsche Kirchenlandschaft Jörg Beste, synergon, Köln Dunya Bouchi, Managing Director, AEDES, Berlin Dr. Manuela Klauser, Universität Bonn Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur, Potsdam Dr. Franziska Siedler, Kloster Chorin |
| 20.20 Uhr | Apéro und Ausklang |
| ca. 22 Uhr | Ende der Veranstaltung |