Podiumsdiskussion

Bäderlandschaften: Eine soziale Frage in der Zivilgesellschaft

Was passiert mit unseren Schwimmbädern? Immer mehr Freibäder im Land verschwinden – damit auch wichtige Teile der Baukultur. In den 1960er- oder 1970er-Jahren entstanden viele Bäderlandschaften als Stätten der Gesundheit, des Spiels und der Erholung. Sie waren wichtige Bauwerke der Zeitgeschichte. Erneuert wurden sie aber seither oft nicht. So fällt es den Kommunen heute schwer, den Bestand zu erhalten. Freibäder müssen schließen, weil die Sanierungskosten explodieren. Die Eintrittsgelder decken oft nur ein Drittel der Gesamtkosten. Es fehlt das Geld, den Badebetrieb aufrecht zu erhalten, auch weil es immer mehr Spaßbäder gibt, die den kommunalen Bädern die Besucher streitig machen. So wird das „Schwimmbad-Sterben“ zu einer sozialen Frage in der Zivilgesellschaft.

Im Podium diskutieren: Klaus Bouillon (Minister für Inneres, Bauen und Sport), Dr. Georg Breitner (Leiter des Landesdenkmalamtes), Dr. Jutta Dick (Förderverein Freibad Wallerfangen), Marc Groß (DLRG-Vorstand) und Hermann Josef Schmidt (stellv. Präsident des Saarländischen Städte- und Gemeindetages). 

Moderation: Carmen Bachmann (SR).

Es wird 1 Punkt gemäß AKS-Fortbildungsordnung für den Besuch des Vortrages vergeben.

Veranstalter
Stiftung Baukultur Saar

12.09.2019, 19.00


VHS-Zentrum
Schlossplatz
66119 Saarbrücken
Deutschland