Stiftung

Geschichte

Bundesstiftung Baukultur

Gründungskonvent der Bundesstiftung Baukultur

Im Februar 2017 wird die Kunst- und Architekturhistorikerin Dr. Anne Schmedding zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur ernannt.

Vom 3.–5. November 2016 findet der Konvent der Baukultur 2016 in Potsdam statt. Hier wird der neue Baukulturbericht 2016/17 "Stadt und Land" erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Im März 2016 wird die Juristin Nicole Heizmann zur Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur ernannt. 

Im Oktober 2014 wird der Baukulturbericht im Bundestag behandelt und im November auf dem Konvent 2014 „Gebaute Lebensräume der Zukunft – Fokus Stadt“ in Potsdam vorgestellt und diskutiert.

Im Mai 2013 wird der Architekt und Stadtplaner Reiner Nagel zum Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur benannt.

Im Juni 2012 findet in Hamburg der Konvent 2012 zum Thema „STATTVERKEHRSSTADT“ statt.

Im März 2011 übergibt der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs den neuen Stiftungssitz in der Schiffbauergasse in Potsdam an die Bundesstiftung Baukultur.

Im April 2010 findet auf der Zeche Zollverein in Essen der Konvent 2010 zum Thema „Baukultur des Öffentlichen“ statt. Der Konvent bildet eine Plattform zur Vorbereitung von Debatten zu wesentlichen, baukulturell interessanten Themen.

Im März 2008 nimmt die Bundesstiftung Baukultur ihren Geschäftssitz in Potsdam unter dem Vorstandsvorsitzenden Michael Braum und der stellvertretenden Vorsitzenden Veronika Brugger auf. Die Bundesstiftung Baukultur entwickelt und realisiert eigene Initiativen, Veranstaltungsreihen und Publikationen, mit denen sie den öffentlichen Dialog über Baukultur anregen will.

2007 nimmt die Bundesstiftung mit der Konstituierung ihrer Gremien die Arbeit auf. Der Stiftungsrat kommt in seiner vorläufigen Konstellation im März zum ersten Mal zusammen. Die Stellen der Vorstandsvorsitzenden sind öffentlich ausgeschrieben. Der Gründungskonvent der Bundesstiftung Baukultur findet am 21. September 2007 in Potsdam statt.

2006 wird die Bundesstiftung Baukultur per Gesetz errichtet: Das Bundeskabinett beschließt am 3. Mai 2006 den von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee vorgelegten Gesetzentwurf zur Errichtung der Bundesstiftung Baukultur. Am 16. Juni 2006 begrüßt der Bundesrat im ersten Durchgang den vorgelegten Gesetzentwurf zur Bundesstiftung Baukultur. Das Gesetz zur Errichtung der Bundesstiftung Baukultur passiert am 24. November 2006 den Bundesrat und tritt wie geplant am 22. Dezember 2006 in Kraft. Nach der parteiübergreifend breiten Zustimmung im Deutschen Bundestag machen damit auch die Länder den Weg frei für die Stiftungsgründung.

Im August 2005 erscheint der zweite Statusbericht Baukultur. Das Stiftungsgesetz scheitert im September durch das vorzeitige Ende der Legislaturperiode und die erneute Vertagung der Beratungen im Vermittlungsausschuss: Die Länder blockieren im Bundesrat das Gesetz und verweisen auf den Vermittlungsausschuss. Daraufhin scheitert das Gesetz zur Errichtung der Bundesstiftung Baukultur in dieser Legislaturperiode. Nach Klärung der bundespolitischen Situation nimmt der Förderverein umgehend Gespräche mit der neuen Bundesregierung auf. Die Errichtung der Bundesstiftung wird im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vom 11. November 2005 aufgenommen.

2004 wird das Stiftungsgesetz im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) konzipiert: Das Präsidium des Konvents der Baukultur wirkte an der Konzeption des Gesetzes maßgeblich mit und bereitete gemeinsam mit dem Förderverein den nächsten Konvent der Baukultur vor. Beraten wurden Veranstaltungsort und Thema. Außerdem entwickelte das Präsidium Vorschläge für Stiftungsinstrumente und Arbeitsschwerpunkte der Stiftung.

2003 findet der 1. Konvent der Baukultur in Bonn statt. Der Gründerkreis richtet mit Unterstützung des BMVBS und des Fördervereins Bundesstiftung Baukultur (ehem. Förderverein des Deutschen Architekturzentrums DAZ) im April 2003 den Konvent aus – und kann dafür, neben mehreren Ministern, den Bundespräsidenten gewinnen. Es wird ein 21-köpfiges Präsidium aus der Mitte des Konvents gewählt.

2002 findet sich der Gründerkreis zusammen: Im Sommer 2002 bildet sich ein Gründerkreis aus 125 namhaften Fachpersönlichkeiten. Es gibt eine Proklamation im Rahmen des XXI. UIA. Weltkongress „Ressource Architektur“ in Berlin.

2001 erscheint der erste Statusbericht Baukultur in Deutschland mit Handlungsempfehlungen zur Umsetzung u.a. der Einrichtung einer bundesweiten Stiftung Baukultur: Die Bundesregierung positioniert sich und forciert die Idee, die Initiative in Form der Stiftung Baukultur auf Bundesebene zu verstetigen. Der Kongress „Baukultur in Deutschland“ findet in Köln statt.

2000 wenden sich Kammern und Verbände, allen voran die Bundesarchitektenkammer (BAK) und der Bund Deutscher Architekten (BDA), an das Bundesministerium BMVBS und regen u.a. unter Hinweis auf Aktivitäten anderer europäischer Länder eine Initiative an. Anlass ist u.a., dass das BMVBS wieder ein eigenes Referat für Angelegenheiten der Architektur und Baukultur eingerichtet hat. Das BMVBS greift die Anregung auf und startet, gemeinsam mit der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie den Kammern und bundesweit tätigen Verbänden aller planenden Berufe, die „Initiative Architektur und Baukultur“. Es wird eine Lenkungsgruppe gebildet, der auch Vertreter der Länder und Kommunen, der Bau-, Wohnungs- und Kreditwirtschaft, der Bildenden Künstler sowie weiterer Einrichtungen auf dem Gebiet der Architekturvermittlung und des Denkmalschutzes angehören: Es geht nicht nur um Architektur im engeren Sinne, es geht ebenso um Ingenieurbau, Städtebau, Maßstäbe für gutes Planen und Bauen insgesamt – um Baukultur.