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Bundesstiftung Baukultur

Bundesstiftung Baukultur in Venedig

Die Bundesstiftung Baukultur ist eine unabhängige Einrichtung. Sie tritt für die Bedeutung der Baukultur ein, da diese einen wesentlichen Faktor der Lebensqualität sowohl in den Städten als auch auf dem Land darstellt. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die gebaute Umwelt zu einem gemeinschaftlichen Anliegen zu machen, und tritt daher als Interessenvertreterin für hochwertige Bauplanung und -umsetzung auf. Zudem fungiert sie als Plattform, die durch Veranstaltungen, Kooperationen und Publikationen das öffentliche Gespräch über Baukultur fördert sowie bestehende Netzwerke erweitert und festigt.

Die Bundesstiftung hat ihren Sitz in Potsdam und will auf nationaler Ebene das Thema Baukultur in der Gesellschaft verankern und seine Bedeutung der allgemeinen Öffentlichkeit vermitteln. Die Stiftung regt zu einem Dialog auf Augenhöhe an, denn nicht nur Einwohner, auch Bauschaffende aller Disziplinen sind Nutzer der gebauten Gebäude, Straßen und Plätze.

Die Arbeitsschwerpunkte der Bundesstiftung liegen seit 2013 auf dem Thema „Gebaute Lebensräume der Zukunft“: 2013/14 verfolgte die Stiftung unter dem Fokus Stadt die Themen „Wohnen und gemischte Quartiere“, „Öffentlicher Raum und Infrastruktur“ sowie „Planungskultur und Prozessqualität“. In den Jahren 2015/16 widmete sie sich den „Gebauten Lebensräumen der Zukunft in Stadt und Land“ mit den inhaltlichen Schwerpunkten „Vitale Gemeinden“, „Infrastruktur und Landschaft“ und „Planungskultur und Prozessqualität“. 2017 verfolgt die Stiftung den Schwerpunkt "Gebaute Lebensräume der Zukunft" unter der Themenstellung "Erbe.Bestand.Zukunft" weiter. 

Die Stiftung ist als eine der wenigen Institutionen in Deutschland dazu berechtigt, dem Bundeskabinett und dem Bundesparlament über das zuständige Ressort einen Bericht vorzulegen. Dank dieses Vorlagerechts wurde 2014 der dritte Baukulturbericht vorgestellt – der erste unter der Leitung der Bundesstiftung Baukultur. Neben einem einleitenden Statusbericht zur Baukultur in Deutschland widmet sich der Baukulturbericht 2014/15 den Themen, die Gegenstand der Baukulturwerkstätten 2014 waren: „Gemischte Quartiere“, „Öffentlicher Raum und Infrastruktur“ sowie „Planungskultur und Prozessqualität“. Der Baukulturbericht 2014/15 wurde im Oktober 2014 in einem Plenum vom Bundeskabinett behandelt und an den Bundestag und den Bundesrat verwiesen. 

Der Baukulturbericht 2016/17 Stadt und Land fokussiert die mittel- und kleinstädtischen sowie die ländlichen Räume. Er baut auf seinem Vorgänger auf und enthält ebenso Handlungsempfehlungen für ein Mehr an Baukultur. Er wurde der Öffentlichkeit erstmals auf dem Konvent der Baukultur vom 3. bis 5. November 2016 in Potsdam vorgestellt. 

Die für 2017 und Anfang 2018 vorgesehenen Baukulturwerkstätten unter der Themenstelltung "Gebaute Lebensräume - Erbe.Bestand.Zukunft" dienen der Erarbeitung des kommenden Baukulturberichts 2018/2019: Geplant sind die Werkstätten „Historische Schichten der Stadt“ in Mainz, „Umbaukultur“ in Bochum, „Baukultur und die Weiterentwicklung technischer Infrastrukturen“ in Frankfurt a.M. sowie die Werkstatt 2018 „Bestandsaufnahme und Zukunft“ in Dessau. 

Die Baukulturberichte sind über unsere Webseite für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Ziele der Bundesstiftung sind:
  • die Öffentlichkeit für das Thema Baukultur zu sensibilisieren
  • unter Bauschaffenden eine breit angelegte Qualitätsdebatte über Baukultur zu initiieren
  • das Thema Baukultur in den Kommunen und Ländern zu intensivieren
  • international für die Qualitäten deutscher Baukultur zu werben