Umsetzung
Gestalten
Umsetzung
© Kristin Baumert
Der Baukulturbericht 2026/27 bildet die aktuelle Lage der Baukultur in Deutschland ab und bearbeitet das Schwerpunktthema „Gestalten“. Die Stiftung folgt dabei den Empfehlungen des Stiftungsrats und einem Beschluss des Bundestags (Drucksache 21/4022 und nicht öffentliche Ausschussdrucksache 21(24)68). Der Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen sprach sich darin dafür aus, dass die Stiftung die Bundesstiftung Baukultur die Themen Bau- und Planungsprozesse, Gestaltungsspielräume und Gemeinwohl aufgreift. Der Baukulturbericht 2026/27 trifft damit auf eine aktive Erwartungshaltung von Politik und Verwaltung.
Der Baukulturbericht 2026/27 ist wie seine Vorgänger Bestandsaufnahme und Arbeitsinstrument in einem. Er bündelt Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, zeigt Zusammenhänge, formuliert Kriterien und macht das gute Beispiel sichtbar. Der Bericht ist in einem fachübergreifenden Prozess entstanden: Die Arbeit im Kompetenzteam der Bundesstiftung Baukultur wurde begleitet von Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen. In vier Baukulturwerkstätten wurden Erfahrungen aus Verwaltung, Planung, Bauwirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengeführt. In Berlin lautete das Thema „Gestalten – es ist nicht egal, wie’s aussieht“, in Bergisch-Gladbach „Aus Impulsen werden Prozesse“, in Lübeck „Wohnen neu denken“ und in Bonn „Gemeinwohl gestalten“. Baukulturdialoge und Fachgespräche ergänzten die Werkstätten. Grafiken und Projektbeispiele veranschaulichen die Erkenntnisse. Umfragen in der Bevölkerung, bei Kommunen und planenden Berufen ermittelten Wahrnehmungen und Bedürfnisse. Aus all dem sind die Empfehlungen entstanden – an Politik, Verwaltung, die planenden und ausführenden Berufe, die Bau- und Immobilienwirtschaft, aber auch an Initiativen und eine engagierte Öffentlichkeit.