Kalenderwoche 45 | 09.11.2018

Presseschau zur Baukultur

Seit Januar 2018 bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine wöchentliche Presseschau rund um Baukultur und verwandte Themenfelder. Ältere Ausgaben der Presseschau finden sie hier.

 

Bundesstiftung Baukultur

Baukultur - Ächtet die Abrissbirne!
Der Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung, Gerhard Matzig, setzt sich in seinem Artikel mit dem Baukulturbericht 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“ der Bundesstiftung Baukultur auseinander: „Man stelle sich vor, wie sich unsere Baukultur in die Geschichtsbücher einschreibt ... nach Romanik und den Kathedralen der Gotik, den Prachtbauten der Renaissance und den Barockwunderwerken kamen historistische Stile, dann Bauhaus-Moderne und Postmoderne - und von dem Jahr 2018/2019 an, das ist die Zuordnung des neuen Baukulturberichts, der viel schüchterner tut, als er ist, wurde der "Müllstil" oder auch das Nichtbauen zum prägenden Kennzeichen der Architektur.“
Süddeutsche Zeitung (09.11.2018)

Bundesstiftung Baukultur stellt neuen Bericht vor
Die Sendung „hallo Potsdam“ berichtet bei Potsdam TV vom Konvent der Baukultur 2018 und der Vorstellung des Baukulturberichts 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“.
hallo Potsdam, Potsdam TV (08.11.2018)

Bestand hat Zukunft: eine neue Umbaukultur für nachhaltige Städte und Gemeinden
Bausubstanz, die Zeitschrift für nachhaltiges Bauen, Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege des Fraunhofer Instituts, berichtet vom Konvent der Baukultur 2018 und der Veröffentlichung des neuen Baukulturberichts 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“. „Eine ganzheitliche Entwicklung unserer Lebensräume und unserer Gesellschaft kann nur aus dem Bestand heraus erfolgen“, zitiert das Magazin Reiner Nagel, den Vorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur.
Bausubstanz (07.11.2018)

Kampf der Kiste
Die Potsdamer Neusten Nachrichten berichten vom Konvent der Baukultur 2018, bei dem am vergangenen Dienstag und Mittwoch 750 Bau- und Architekturexperten, Studenten und Bürger zusammenkamen, um über die Lage der Baukultur in Deutschland zu diskutieren. Am 7. November wurde der neue Baukulturbericht 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.
Potsdamer Neuste Nachrichten (06.11.2018)

Baukulturbericht 2018/19 wird der Öffentlichkeit vorgestellt
Die Internetplattform Baukultur Baden-Württemberg meldet die Veröffentlichung des neuen Baukulturberichts 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“ und zeichnet kurz dessen Entstehungsprozess nach.
Baukultur Baden-Württemberg (09.11.2018)

Bundesstiftung Baukultur veröffentlicht den Baukulturbericht 2018/19
Ferner berichten detail, Architekturmeldungen, Baulinks, Elfnullelf und die Potsdamer Neusten Nachrichten von der Veröffentlichung des neuen Baukulturberichts 2018/19 „Erbe - Bestand - Zukunft“.

 

Stadtentwicklung & Wohnen

"Wir müssen deutlich mehr für bezahlbaren Wohnraum tun"
Der Tagesspiegel trifft den fürs Bauen verantwortlichen Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Bau und Heimat Gunther Adler zum langen Gespräch. „In der geplanten Baugesetzbuch-Novelle wird dem Wohnungsbau Vorrang eingeräumt und Baugenehmigungen werden erleichtert“, kündigt Adler im Interview an.
Tagesspiegel (05.11.2018)

Deutsche Städte werden zu teuer für Immobilien-Investoren
Das Handelsblatt berichtet, dass sich internationale Investoren nach und nach aus den überhitzen Wohnungsmärkten der deutschen Großstädte zurückziehen. Demnach habe eine Umfrage unter europäischen Immobilienexperten ergeben, dass der Markt zunehmend auf bundesdeutsche Städte in der zweiten Reihe und Städte im europäischen Ausland wie Lissabon, Helsinki oder Wien ausweicht.
Handelsblatt (05.11.2018)
 

Baukultur Allgemein

„Wir haben viel zu viele Autos“
Mobilitätsforscher Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung über die Potentiale neuer Mobilitätskonzepte für unsere Städte. Dabei fordert er die Politik auf, die Subventionierung von Parkflächen einzustellen und stattdessen mit der Förderung von Carsharing-Konzepten neue Impulse zu setzten.
Deutschlandfunk (09.11.2018)

„Der Mensch erblickt sich im Antlitz seiner Städte“
In ihrem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau prophezeien Robert Kaltenbrunner und Peter Jakubowski vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung dem Planeten eine Zukunft, die eine städtische sein wird. Städte seien die „Seismographen einer Gesellschaft“ mahnen die Autoren an und weisen darauf hin, dass sich die Demokratie besonders verletzlich zeichnet, wenn ihre Akzeptanz zu schwinden droht.
Frankfurter Rundschau (07.11.2018)

 

 

Alle Links zuletzt geprüft 09.11.2018, 18:30 Uhr