Kalenderwoche 36 | 06.09.2018

Presseschau zur Baukultur

Seit Januar 2018 bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine wöchentliche Presseschau rund um Baukultur und verwandte Themenfelder. Ältere Ausgaben der Presseschau finden sie hier.

 

Bundesstiftung Baukultur

Alte Fabriken, neue Ideen
Die Onlineausgabe des Deutschen Architektenblatts weist auf die Leerstandkonferenz am 11. und 12. Oktober 2018 im brandenburgischen Luckenwalde hin. Demnach wird die Konferenz vom österreichischen Architektenbüro nonconform organisiert und findet mit Unterstützung der Bundesstiftung Baukultur und der Brandenburgischen Architektenkammer zum ersten Mal in Deutschland statt.
Deutsches Architektenblatt online (31.08.2018)

Neuer Kurzfilm der Bundesstiftung Baukultur
Das Internetmagazin „Internet für Architekten“ und der Videoblog „Architekturvideo“ berichten vom neuen Baukultur-Film und der begleitenden Initiative in den Sozialen Medien der Bundesstiftung Baukultur.
Internet für Architekten (04.09.2018)
Architekturvideo (04.09.2018)
 

Flächenverbrauch

Deutschland kämpft um seine Flächen
Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Bodenpreise in Deutschland woeohl in den Städten als auch auf dem Land immer teuerer werden. Laut dem Bericht sind mittlerweile auch immer häufiger Landwirte betroffen, deren Agrarflächen für Straßen oder Investitionsprojekte herangezogen werden.
Süddeutsche Zeitung (05.09.2018)
 

Stadtentwicklung & Wohnen

"Tausche Bildung für Wohnen" aus Marxloh ausgezeichnet
Die Westfälische Allgemeine Zeitung berichtet, dass der deutsche Nachbarschaftspreis in diesem Jahr an ein Sozialprojekt in Duisburg-Marxloh vergeben wurde. Bei dem ausgezeichneten Projekt engagieren sich sogenannte „Bildungspaten“ für benachteiligte Kinder und bekommen im Gegenzug im Stadtquartier eine kostenfreie Wohnung.
Westfälische Allgemeine Zeitung (06.09.2018)

Bundeskabinett verschärft Mietpreisbremse
Um Mieter vor Wucher und Verdrängung zu schützen, verschärft die Bundesregierung die Mietpreisbremse und führt eine Auskunftspflicht für Vermieter ein, berichtet die Zeit.
Demnach kündigte Justizministerin Katarina Barley darüber hinaus an, zusätzliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau fließen zu lassen, die Schaffung von Wohneigentum zu unterstützen und private Investitionen zu fördern.
Die Zeit (05.09.2018)

Berlin will sich gegen Spekulanten wehren
Im Berliner Stadtteil Kreuzberg haben sich die Bodenpreise angetrieben durch Spekulationen innerhalb eines Jahres vervierfacht, wie der Tagesspiegel berichtet. Demnach richten sich in der Bundeshauptstadt die Blicke nach Neuseeland, wo Ausländern der Immobilienkauf verboten wurde.
Der Tagesspiegel (27.08.2018)
 

Baukultur Allgemein

Die Baukultur ist für unseren Lebensraum zentral
Was wir heute bauen, habe allergrößten Einfluss darauf, ob die Menschen morgen glücklich leben, kommentiert die Direktorin des Schweizer Bundesamtes für Kultur in der Neuen Zürcher Zeitung. Die Ursachen für den zunehmenden Verlust von qualitätsvoll gebauten Lebensräumen sieht sie in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der demographischen Entwicklung und der daraus resultierenden Verdichtung von Wohnraum begründet.
Neue Zürcher Zeitung (04.09.2018)

"Straßen müssen mehr sein als reine Transportwege für Autos"
Die Süddeutsche Zeitung startet ihre Serie zur „Zukunft der Stadt“ und interviewt dafür zum Auftakt die dänische Stadtplanerin Helle Søholt. Im Gespräch rät diese dazu, den großstädtischen Verkehrsproblemen mit einer Mischung aus Car Sharing, öffentlichen Nahverkehr und Fahrrädern zu begegnen.
Süddeutsche Zeitung (03.09.2018)

"Es darf kein privates Eigentum mehr an Baugrund geben"
So lautet die Forderung des Berliner Architekten Christian Schöningh im zweiten Teil der Serie „Zukunft der Stadt“ mit der Süddeutschen Zeitung.  Im Gespräch macht er sich folglich für eine Rückbesinnung auf das Erbbaurecht stark, und reklamiert, dass auf städtischem Grund nur noch Nutzungsrechte vergeben werden sollten.
Süddeutsche Zeitung (04.09.2018)

"Wir brauchen eine Vielfalt an öffentlich zugänglichen Räumen"
Im vierten Teil der Serie „Zukunft der Stadt“ spricht die Süddeutsche Zeitung mit der Architektin Anna Rose, Direktorin des Londoner Beratungsunternehmens Space Syntax. „Wir brauchen eine Vielfalt an öffentlich zugänglichen Räumen, also nicht nur Park mit Spielplatz, sondern Räume für alle Generationen“ fordert diese im Gespräch.
Süddeutsche Zeitung (06.09.2018)

 

Alle Links zuletzt geprüft am 6. September 2018, 18:00 Uhr.