Baukulturwerkstatt Bremerhaven am 3./4.9.2020 24.08.2020

Öffentliche Räume als Motor der Stadtentwicklung

© BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH

Die Bundesstiftung Baukultur lädt gemeinsam mit der BIS – Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung am 3. und 4. September zur Baukulturwerkstatt „Öffentliche Räume als Motor der Stadtentwicklung“ nach Bremerhaven ein. Die Baukulturwerkstatt richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure und Vertreter aus Kommunen, steht aber auch interessierten Laien offen. Die Architektenkammer Bremen erkennt die Veranstaltung als Fortbildung an.

„Baukultur und Stadtbild sind ein entscheidender Beitrag zur Stadtentwicklung. Bremerhaven hat hier in den letzten Jahren durch die Aufwertung öffentlicher Räume erfolgreiche Standortpolitik betrieben,“ erläutert Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. „Wir wollen die Erfahrungen in Bremerhaven auswerten und mithilfe des aktuellen Baukulturbericht 2020/21 „Öffentliche Räume“ der Bundesstiftung neue Ideen und Projekte entwickeln, für die Zukunft der Stadt.“

Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven: „Wir freuen uns, dass die einzige Baukulturwerkstatt im Jahr 2020 in Bremerhaven stattfindet. Wir heißen die Experten herzlich Willkommen und freuen uns auf einen intensiven Austausch im Rahmen der Werkstattgespräche und Exkursionen und erhoffen uns natürlich kreative Ansätze für die Weiterentwicklung unserer Stadt“.

Die Baukulturwerkstatt beginnt am Donnerstag, 3. September, um 12.30 Uhr mit Architekturführungen durch die Havenwelten oder das Werftquartier. Der offizielle Teil im Deutschen Auswandererhaus wird ab 17 Uhr per Livestream ins Netz übertragen. Er startet mit Grußworten von Bürgermeister Torsten Neuhoff und Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS.

Den Auftakt machen danach Frau Prof. Dr. Antje Boetius, Leiterin des Alfred-Wegener-Instituts mit einer Keynote zur „Windstadt Bremerhaven – Stadtentwicklung und Klimaanpassung“ und Sven Bardua zur Nordschleuse in Bremerhaven als „Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“.

Am Freitag, 4. Juli, finden ganztägig drei Werkstattgespräche zu Projektbeispielen des öffentlichen Raums aus Bremerhaven statt: zum Kistner-Gelände (Thema „Städtebau und Freiräume“), zur Columbusstraße (Thema „Elemente und Infrastruktur“) und zum Werftquartier (Thema „Demokratie und Prozesskultur“). Ergänzt werden die Gespräche zu den konkreten Projekten durch bundesweite Experten und weitere Projektbeispiele. Die anschließende Zusammenfassung der Ergebnisse mit Diskussion wird ab 12.30 Uhr per Livestream ins Netz übertragen.

Die Baukulturwerkstatt richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure und Vertreter aus Kommunen, steht aber auch interessierten Laien offen. Die Architektenkammer Bremen erkennt eine Teilnahme an der Veranstaltung als Fortbildung an. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Gewährleistung von Abstand limitiert. Die Veranstaltung findet selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygieneverordnungen statt.

Zum detaillierten Programm und zur kostenfreien Anmeldung gelangen Sie hier.