22.03.2021, 11 Uhr Eigene Baustelle

Unsere Bahnhöfe von schön bis trostlos: Schicken Sie uns Ihr sprechendes Bahnhofsfoto

© Birgit Ulmen

Bahnhöfe sind Visitenkarten für Städte und Gemeinden und für die Baukultur. Sie waren Kathedralen des Fortschritts in großen Städten, Meilensteine der Stadtentwicklung und selbstbewusste Statements kleinerer Orte, für die Verbundenheit mit der Welt. Heute können sie baulich häufig keinen glaubhaften Beitrag mehr zur Mobilitätswende leisten, oder als öffentliche Räume positiv wirken.   

Nur wenige der 5.664 Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland haben noch Empfangsgebäude, die eigenwirtschaftlich betrieben werden. Selten entsteht wie in Erfurt ein Verkehrsknoten, der bestens funktioniert und über ein baukulturell hochwertiges Umfeld verfügt. Meist fehlen Bewegungsflächen und Pflege. Kein Wunder, dass in der Fahrgastbeliebtheit der Leipziger Hauptbahnhof seit Jahren an Platz eins steht.  

Die Bundesstiftung sieht in der Aufwertung von Bahnhöfen einen Ansatz für eine gelingende Verkehrswende und eine Renaissance kommunaler Baukultur. Ende April findet deshalb ein Praxisgespräch in der Bahnhofshalle des Kasseler Kulturbahnhofs statt, einem Beispiel für eine gelungene Transformation.

Und wir sind neugierig – Wie steht es um ihre Bahnhofssituation? Trostlos oder schön? Schicken Sie uns ein Foto davon, per Mail an presse [at] bundesstiftung-baukultur.de