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Ausgezeichnet! 30 m³ Baukultur – Macht was draus!

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Auslobung „30 m³ Baukultur – Macht was draus!“ stehen fest.

Mit dem Wettbewerb hat die Bundesstiftung Baukultur den Blick bewusst auf das Volumen gelenkt. Nicht die Fläche steht im Mittelpunkt, sondern der Raum. 30 m³ sind genehmigungsfrei, überschaubar und zugleich erstaunlich wirkungsvoll.

Der Wettbewerb nutzt gezielt diesen rechtlichen Freiraum. Eingeladen waren Studierende, Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Disziplinen. Gesucht wurden Konzepte, die das Volumen als räumliche Intervention im Alltag verstehen. Auf einer Grundfläche von maximal 2 mal 5 Metern sollen nutzbare Orte mit öffentlicher Wirkung entstehen.

Die eingereichten Arbeiten zeigen ein breites Spektrum an Ideen und Haltungen. Entworfen wurden Orte zum Warten, Verweilen, Tauschen, Reparieren oder für den Rückzug. Themen wie Mobilität, Klima, Schutz, Lernen, Austausch und Nachbarschaft spielten dabei eine zentrale Rolle. Deutlich wird das gesellschaftliche Potenzial kleinster Volumen, die weniger als Objekte gedacht sind denn als Angebote an den öffentlichen Raum.

Am 26. Januar 2026 wählte eine interdisziplinär besetzte Jury zehn Projekte zur Realisierung aus. Sie werden zum Konvent der Baukultur am 10. und 11. Juni 2026 auf dem Schirrhof im Kulturquartier Schiffbauergasse in Potsdam umgesetzt und präsentiert. Ausschlaggebend für die Auswahl waren Gestaltqualität, Realisierbarkeit und die Perspektive der Weiterverwendung.

„Der Ideen- und Themenreichtum der eingereicheten Arbeiten und die große Beteiligung am Wettbewerb haben die Jury sehr überrascht, gefreut und auch gefordert“, sagt der Juryvorsitzende Prof. Amandus Samsøe Sattler. „Die gewählten Themen zeigen ein großes Bewußtsein und Engagement für Ideen der nachhaltigen Entwicklung mit Baukultur.“

Im Mittelpunkt der Juryentscheidung standen nachhaltige, funktionale und gestalterisch überzeugende Konzepte. Themen wie Gemeinschaft, Klimaresilienz und Prozesshaftigkeit prägen die ausgewählten Projekte. Die prämierten Arbeiten werden über den Konvent hinaus genutzt und entfalten langfristig Wirkung. Der Wettbewerb zeigt beispielhaft, wie qualitätsvolle Baukultur im Kleinen entstehen kann.

Überzeugen Sie sich hier von der Innovationskraft und gestalterischen Qualität der Preisträger und Preisträgerinnen und der vielen weiteren Einreichungen: 30 m³ Baukultur – Gewinnerprojekte, Anerkennungen, alle Einreichungen

#netzwerkbaukultur

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