Netzwerk

Aktive der Baukultur

Mitglied Förderverein

DACHKULT

Weiß verputztes Haus in einer schmalen Dorfstraße zwischen älteren Wohngebäuden. © Axel Öland
ABLESBARE ZEITGESCHICHTE. Berschneider + Berschneider erhielten den Charakter einer alten Mälze mit Satteldach durch rohe Materialität, historische Elemente und die Ablesbarkeit der Raumstrukturen. Das kleine Baudenkmal dient nach der Kernsanierung als offener Treff für kulturelles Gemeindeleben und bewahrt ein Stück Zeitgeschichte.
Fakten
Thema Architektur
Gründungsjahr 2018
Mitglieder 24
Material zum Download 1.1_RZ_stadtlanddach_1_23.indd (PDF)
1.0_RZ_stadtlanddach_2_23.indd (PDF)
1.2_RZ_stadtlanddach_12.indd (PDF)
13_stadtlanddach.pdf (PDF)
1.0_RZ_stadtlanddach_14.indd (PDF)

Das Steildach in der Gegenwartsarchitektur – eine Baukulturinitiative von führenden Herstellern der deutschen und internationalen Baustoffindustrie.  https://dachkult.de/partner

Die Initiative richtet sich an Planende und Architekturschaffende, Bauträger, kommunale Bauabteilungen sowie Hochschulen und Universitäten mit der Fachrichtung Architektur und Bauingenieurwesen. Im Jahr 2018 mit dem Ziel gegründet, die eingefahrenen Vorstellungen und Klischees zum Steildach aufzubrechen, stellen wir heute fest, dass der Perspektivwechsel gelungen ist. Jedoch ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt: Denn nicht nur in baukultureller Hinsicht ist das Steildach inzwischen wieder ein beliebtes architektonisches Element. Auch auf dem Weg zur dringend nötigen Bauwende unterstützt es mit gestalterischen und technischen Lösungen.

21 Parnterunternehmen + 3 Fördermitglieder

Tiny House mit Holzfassade und Satteldach mit Photovoltaikanlage. © Stefan Zürrer
VERDICHTUNG AUF KLEINSTEM RAUM. Unterm steilen Dach und auf gerade einmal 30 bis 40 m2 vereinen die Tiny Houses von marty architektur ag auf reduzierte, aber dennoch komfortable Weise Küche, Nasszelle, Wohn- und Schlafraum. Eine in das Satteldach integrierte, schwarze Photovoltaik-Anlage sorgt für die autarke Stromversorgung.
Großer Innenraum mit sichtbarer Holzkonstruktion und umlaufenden Fenstern. © Andreas Schüring Architekten, Münster
KREATIVES SCHAFFEN UNTERM DACH. Während die Denkmalpflege möglichst wenig am geschlossenen Charakter des alten Dachstuhls ändern wollte, wünschte sich die Kunstakademie Münster im Rahmen des Umbaus lichtdurchflutete Ateliers. Den Spagat schafften Andreas Schüring Architekten durch eine verglaste Traufkante, die um das Walmdach herumführt.
Mehrgeschossiger Bau mit Holzfassade in einem Wohngebiet mit dichter Bebauung. © Achim Birnbaum
LÜCKENSCHLUSS IM DENKMALGESCHÜTZTEN KONTEXT. Das Laborgebäude des Instituts für Versorgungs- und Umwelttechnik liegt im historischen Zentrum Esslingens. Über die variierenden Höhen der aneinandergereihten Satteldächer greifen Knoche Architekten die Kleinteiligkeit der denkmalgeschützten Nachbarschaft auf und transportieren sie in ein zeitgenössisches Bild.
Holzbau mit mehrfach gegliedertem Satteldach in ländlicher Umgebung. © Roland Bernath
KLEINTEILIGKEIT IM GROSSFORMAT. Vier fein gezeichnete Spitzbogendächer gliedern den quadratischen Funktionsbau des Saatgutzentrums in Rheinau. Die wiederverwendeten Dachziegel vermitteln zu den ländlichen Bautypologien der Umgebung. So gelingt es Staufer Hasler Architekten, den großen Neubau in das kleinteilige Ortsbild einzufügen.
Historisches Industriegebäude mit Sandsteinfassade und moderner Aufstockung mit Schriftzug „KUBAA“. © Brigida González
DAS NEUE IM ALTEN. In Aalen entstand aus den Überresten einer Bahnverwaltungs- und Ausbesserungsanlage der Kulturbahnhof „KUBAA“. Bei der Umbaumaßnahme integrierte das Büro a+r Architekten die historischen Gebäudefragmente in die Architektur der Gegenwart.


DACHKULT
Herbert-Weichmann-Straße 28a
22085 Hamburg

Petra Schumacher, Sprecherin
E-Mail

dachkult.de

Nach oben