Pressemeldung 27.09.2016

3. Baukulturwerkstatt 2016 „Grüne Strategien für die Stadt“ in Berlin

Julien Lanoo für Atelier LOIDL

Die Bundesstiftung Baukultur und die IGA Berlin 2017, die Internationale Gartenausstellung, laden gemeinsam in Kooperation mit dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) zur 3. Baukulturwerkstatt „Grüne Strategien für die Stadt“ im Jahr 2016 am 29. und 30. September in Berlin ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Schwerpunktverschiebung von der schrumpfenden hin zur wachsenden Stadt und den damit verbundenen Strategieveränderungen der Freiraumentwicklung. Welche Bedeutung schreiben wir dem Grün für unsere Städte im 21. Jahrhundert zu? Wie können die wachsenden Städte durch Grün strukturiert und qualifiziert werden? Welche touristischen, imageprägenden und wirtschaftlichen Potentiale können genutzt werden?

„Grüne Infrastruktur ist die Voraussetzung für baukulturell gelingende Investitionen in der Stadt. Das betrifft die gesamte Erschließung und Infrastruktur im Sinne einer mitdenkenden Haltung aus Sicht des öffentlichen Raums und des Grüns in der Stadt“, so Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. „Und diese Haltung ist auf allen Planungsebenen erforderlich, beginnend bei der Stadtentwicklung über die Stadtplanung und den Städtebau bis hin zur Architektur bzw. Gartenarchitektur.“

Anlass für die Zusammenarbeit in Verbindung mit den Themen Grün, Kultur und Tourismus ist die bevorstehende Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA).

„Mit Hilfe der IGA Berlin 2017 sowie der „Umsetzung des touristischen Masterplanes Gärten der Welt“ vernetzen sich zukunftsorientierte Stadt- und Landschaftsentwicklung mit Themen der Standort-Wirtschaftsförderung, der sozialen Teilhabe und der grünen Lebenskultur ­– Zentrale Themen für die wachsende Stadt Berlin“, sagt Christoph Schmidt, Geschäftsführer der IGA Berlin 2017 GmbH und der Grün Berlin GmbH.

Auch der Veranstaltungsort wurde mit Bedacht gewählt: Das Schloss Biesdorf eröffnete 2016 als „Zentrum für Kunst und Öffentlichen Raum“ (ZKR), von der Grün Berlin betrieben und entwickelt, seine Pforten und dient als Ausrichtungsort für den Abendempfang am 29. September, nachdem eine alternativ wählbare Führung – entweder eine Baustellenführung über das zukünftige IGA-Gelände oder eine Führung durch die Großsiedlung Marzahn-Hellersdorf – den Auftakt bildet.

Internationale und nationale ExpertInnen wie Nathalie de Vries (MVRDV), Till Rehwaldt (Rehwaldt Landschaftsarchitekten und Präsident BDLA), Prof. Dr. Oliver Scheytt (Geschäftsführer Kulturexperten Dr. Scheytt GmbH und ehemaliger Geschäftsführer von RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europa), Laura Vahl (Lavaland GmbH) oder Uli Hellweg (Hellweg Urban Concept und ehemaliger Geschäftsführer der IBA Hamburg) liefern am Werkstatttag, dem 30. September, inhaltlichen Input, diskutieren Lösungsansätze und stellen bereits realisierte Projekte im Bereich Freiraumentwicklung und deren Auswirkung in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Kultur vor.

Zu den Beteiligten und Zielgruppen der Baukulturwerkstatt gehören die interessierte Öffentlichkeit, Akteure aus der Landschaftsarchitektur und Planung, dem Bauwesen, der Wissenschaft, aus der Politik, der Verwaltung sowie der Kunst und Kultur.

Die Baukulturwerkstatt „Grüne Strategien für die Stadt“ findet am Donnerstag, den 29. September ab 15 Uhr (Führungen durch Marzahn-Hellersdorf und Abendempfang ab 18 Uhr) und Freitag, den 30. September 2016 (Werkstatttag von 9 Uhr bis 17.30 Uhr) statt. Veranstaltungsort ist das Schloss Biesdorf in Berlin (Bezirk Marzahn-Hellersdorf).

Die Werkstatt findet als gemeinsame Veranstaltung der Bundesstiftung Baukultur und der IGA Berlin 2017 in Kooperation mit dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) statt. Weitere Kooperationspartner sind der Bund Deutscher Architekten (BDA), der Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure e.V. (BDB), die Bundesingenieurkammer (BIngK), die Vereinigung für Stadt-, Regional und Landesplanung (SRL), der Verband Beratende Ingenieure (VBI) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Unsere Medienpartner sind die Bauwelt, competitionline und Ernst & Sohn.

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