Kulturcampus, Frankfurt/Main

Stadtentwicklung im Dialog

Das seit 2003 im Fokus der Stadtplanung stehende 16,4 ha große Areal liegt zwischen Bockenheim und Westend. Anlass der Umstrukturierung ist die Aufgabe des Stammsitzes der Goethe-Universität zugunsten der Standorte Riedberg und Westend. Ein wesentlicher Grund für die Modifizierung der bisherigen Planungen war die Vorgabe der Stadt Frankfurt am Main, eine kulturelle Ausrichtung des neuen Quartiers zu verfolgen.
Mit der Entscheidung für eine dialogorientierte Planung reagierte sie auch auf Bürgerproteste gegen den ursprünglich nahezu vollständig geplanten Abriss historischer Bausubstanz und eine aus Sicht der Stadtgesellschaft unzureichende Schaffung von Wohnungen. In 12 moderierten Planungswerkstätten wurde ein städtebauliches Rahmenkonzept erarbeitet, das Aussagen zur städtebaulichen Entwicklung, zum Denkmalschutz, zum öffentlichen Raum und zum Verkehr trifft.
Ein Konsensplan dokumentiert wesentliche Ziele der Entwicklung. Die Umsetzung der Planung wird aktuell neben eingerichteten Arbeitsgruppen von einem Runden Tisch begleitet, an dem sich delegierte Vertreter/innen der Werkstattteilnehmer zusammenfinden. Gemeinsames Ziel ist, ein vitales, urbanes Stadtquartier zu schaffen.

Fertigstellung bis 2020
Planungszeitraum 2011-2012 (Werkstätten)
Auftraggeber ABG FRANKFURT HOLDING; Stadt Frankfurt am Main
Architekt / Planer

Forum Kulturcampus e.V. als Zusammenschluss kultureller Institutionen, Bürgerinitiativen Bockenheim-Westend, Verein Offenes Haus der Kulturen, Vereinen, Kirchengemeinden, interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vertreterinnen und Vertretern des Magistrats, der Verwaltung, des Ortsbeirats 2, Stadtverordneten

Planungsbeteiligte
Größe / Fläche 16,4 ha Wohnen / Mischnutzungen / Kultur / Gewerbe / Dienstleistungen ca. 300.000 qm BGF
Nutzungen
Kultur
Stadtplanung
Planungskultur