RAG-Stiftung und RAG AG

Das neue Verwaltungsgebäude von RAG-Stiftung und RAG AG auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen orientiert sich an höchsten Nach- haltigkeitsstandards nach DGNB (Zertifizierung in Platin) und berücksich- tigt als erstes Projekt in Deutschland umfängliche Maßnahmen nach dem Cradle-to-Cradle-Designprinzip (C2C). Vis-a-vis der mächtigen ehemaligen Kokerei gelegen, fügt sich das Gebäude an der Schnittstelle von Kultur- zu Naturlandschaft in das denkmalgeschützte Welterbeensemble ein.
Die gewinkelte Gebäudeform nimmt die Grenzen des Eckgrundstücks am Wald auf und bildet eine Adresse zum vorgelagerten Platz. Die großzügige Treppenanlage führt die umgebende Landschaft auf den Dachgarten hinauf fort. Dieser bietet Mitarbeitern mit Spazierpfad, kleinen Plätzen, Sitzgelegenheiten und diverser Bepflanzung ein vielfältiges Angebot an der frischen Luft samt Blick auf Natur und Zechengelände. Die Büroräume der beiden Nutzer gruppieren sich jeweils rund um einen grünen Innenhof, während gemeinschaftliche Räume wie Foyer, Konferenzräume und Kantine im ‚Gebäudegelenk‘ zum Begegnungsort aller Mitarbeiter werden.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Ettersburger Gesprächs 2019 zum Thema "Baustoffe, Systeme, Nachhaltigkeit. Ressourcen für die Zukunft des Bauens." auf Schloss Ettersburg vorgestellt.

Fertigstellung 2018
Auftraggeber Projektgesellschaft Zollverein
Architekt / Planer

Architekten
kadawittfeldarchitektur, Aachen/Berlin

Projektentwickler
Kölbl Kruse, Essen
RAG Montan Immobilien, Essen

Generalübernehmer
KK13 GmbH, eine Gesellschaft der Kölbl Kruse GmbH

Projektsteuerung
Halfmann Architekten, Köln
combine Consulting GmbH, Essen

Generalunternehmer
Zechbau GmbH, Essen

Generalfachplanung
Drees & Sommer, Stuttgart/Köln

Landschaftsarchitektur
Greenbox Landschaftsarchitekten, Köln

 

 

Größe / Fläche 9.400 m2
Nutzungen
Arbeiten
Kultur
Planungskultur