GrünGürtel-Lückenschluss, Frankfurt am Main

Nachnutzung von Infrastrukturflächen

Die Stadt Frankfurt ist sowohl als Ort zum Arbeiten als auch zum Wohnen begehrt. Prognosen sehen die Stadt im Jahr 2030 bei weit über 800.000 Einwohnern. Das stetig anhaltende Bevölkerungswachstum stellt hohe Anforderungen an Stadtentwicklung und Infrastruktur.

Im Frankfurter Osten erfährt die Infrastruktur durch den Bau der Nordmainischen S-Bahn eine neue Qualität. Die neue S-Bahn wird die Städte Hanau, Maintal und Frankfurt schneller und komfortabler verbinden. In diesem Bereich, dem Frankfurter Osten, liegt die sogenannte Land- schaftsLücke. Der Frankfurter GrünGürtel ist seit 1991 eine feststehende Größe in der Stadtentwicklung. Er verläuft rund um die Stadt. Nur im Osten, zwischen Ostpark und Mainufer, existiert noch eine Lücke in der Landschaft. Hier soll eine Grünverbindung geplant und angelegt werden: Die „Lücke“ wird zur Brücke und der Ring geschlossen.

Die frühe Vereinbarkeit beider Projekte, der Nordmainischen S-Bahn und dem GrünGürtel-Lückenschluss, wird im Rahmen eines Piloten zwischen der Stadt Frankfurt und der DB Netz AG durchgeführt.

Dieses Projekt wurde im Rahmen der Baukulturwerkstatt "Infrastruktur. Innovation. Baukultur" in Frankfurt am Main vorgestellt.

Nutzungen
Freiraum
Infrastruktur
Öffentliches Bauen
Stadtplanung
Planungskultur