MBS Studien- und Konferenzzentrum, Mannheim

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Im zweitgrößten Barockschloss Europas kreierte schneider+schumacher ein modernes Studien- und Konferenzzentrum für die Mannheim Business School (MBS). Die in den Garten eingeschnittene Anlage bildet zusammen mit dem historischen Schloss eine markante neue Einheit, die symbolisch für die Bewahrung der Tradition steht, gleichzeitig aber auch für die Bedeutung von Innovation. 

An Stelle der stillgelegten Heizzentrale und dem dazugehörigen Kohlenkeller aus den 1950er-Jahren entstanden auf 1.700 Quadratmetern neue Räumlichkeiten, die aus dem Ehrenhof kommend über die ehemalige Schlossküche betreten werden. Von dort führen ein Aufzug und eine großzügige Treppe in den unterirdischen zweigeschossigen Anbau. Über das Forum können zwei Hörsäle, ein Konferenzraum und zehn Gruppenarbeitsräume erreicht werden. Mit einer breiten Glasfront öffnet sich der Campus in den Schlossgarten, der sich an dieser Stelle wie eine antike Theateranlage absenkt und den Studierenden einen grünen Außenraum schafft, der sich bis auf das begrünte und begehbare Dach ausdehnt. 

Dieses Projekt wurde im Rahmen der Baukulturwerkstatt "Bestandsaufnahme" am 8./9. März 2018 in Dessau vorgestellt.

Fertigstellung 2017
Planungszeitraum ab 2014
Auftraggeber Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg
Architekt / Planer

Architektur: schneider+schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main
Landschaftsplanung: Planungsbüro Borst, Leimen
Tragwerksplanung: Ingenieurgruppe Bauen, Mannheim
Prüfstatik: Ingenieurbüro Bräuer + Späh, Mannheim
ELT, Aufzug: sbi GmbH, Schneider Beratende Ingenieure, Walldorf
Heizung, Sanitär: Ingenieurbüro htp, Weinheim
RLT, MSR: Planungsbüro Schmitt, Epfenbach
Brandschutz: Kempen Krause Beratende Ingenieure GmbH, Köln
Bauphysik: Hüttinger Ingenieurgesellschaft für Bauphysik mbH, Lehrensteinsfeld
Bodengutachter: RT Consult GmbH, Mannheim
Vermessung: Ingenieurbüro Weese + Zuber GmbH, Nußloch
SiGeKo: Thurm Sicherheitstechnik, Olpe

Größe / Fläche 1.700 qm
Baukosten brutto 9 Mio. Euro
Nutzungen
Arbeiten
Sonstige