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Heimann + Schwantes für die Bundesstiftung Baukultur

Herausforderungen für die Städte der Zukunft: Einflüsse und Handlungsfelder der Baukultur

Städte haben neben ihren Sehenswürdigkeiten und amtlichen Kenngrößen eine baukulturelle Identität. Unser Alltag, das gesellschaftliche Zusammenleben und unsere Stimmung werden durch die gebaute Umwelt positiv oder negativ beeinflusst. Baukultur hat somit neben sozialen, ökologischen und ökonomischen Bezügen auch eine emotionale und ästhetische Dimension. Ihre Herstellung, Aneignung und Nutzung ist ein gesellschaftlicher Prozess und braucht eine breite Verständigung über qualitative Werte und Ziele.

Zentrale Entwicklungen unserer Gesellschaft betreffen das Planen und Bauen: Fragen nach bezahlbarem und trotzdem hochwertigem Wohnraum in gemischten Quartieren, nach den Auswirkungen der Energiewende oder den anstehenden Sanierungen unserer Verkehrswege. Dazu kommen künftige Herausforderungen, denen wir schon heute planerisch und baulich begegnen müssen, wie die demografische Entwicklung oder der Klimawandel. Technische Innovationen und ein damit einhergehender Wahrnehmungs- und Wertewandel prägen unsere gebaute Umwelt. Daraus abgeleitete Kernthemen des Baukulturberichts 2014/15 sind: Wohnen und die Mischung in Quartieren, die Qualität des öffentlichen Raums und der Infrastruktur sowie die Planungs- und Prozessqualität.

Wie steht um den gesellschaftlichen Wert der Baukultur aus Sicht der Bürger und der Baukulturschaffenden oder wie steht es um die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand? Was können und müssen wir auf den Weg bringen, um die Lebensqualität unserer Städte für nachfolgende Generationen zu erhalten und zu verbessern? Der Baukulturbericht 2014/15 gibt Handlungsempfehlungen und zeigt Lösungen für Politik, Planer und weitere Akteure der Baukultur auf.