Besondere Anerkennung

Ofen + Hocker + Vorhang = Pioniernutzung

Ofen, Hocker, Pioniernutzung

Im Zentrum von Lindenberg, gegenüber das Kirche das, steht das seit den 1990er Jahren ungenutzte alte Schulhaus. Der Bau aus dem späten 19. Jahrhundert verfällt. Wir möchten ihn mit einfachen Mitteln nutzbar machen und einen Raum schaffen, wo die Zukunft und eine mögliche Instandsetzung des Schulhauses durch die Einwohner diskutiert werden kann. Wir bauen einen Treppenofen, zwei Dutzend Hocker, einen Vorhang. Treppenöfen waren in den Schulen der Region üblich. Den Ofen bauen wir aus Teilen alter Öfen. Wir entwickeln den Ulmer Hocker zum Werkzeugkasten weiter, der sich zu einer Tribüne stapeln lässt. Ein Vorhang aus gefilzter Wolle – vom Schäfer im Nachbardorf – hält die Wärme im Raum.

Wir bauen gemeinsam mit dem Menschen aus Lindenberg. Mit niedrigschwelligen Beteiligungsformaten wir einem Subbotnik und einem Kasten Bier laden wir sie ein, sich das Schulhaus wieder zu eigen zu machen und dort künftige Nutzungen zu entwickeln. Gelingt dies, wäre es der Ausgangspunkt für eine Wiederbelebung des verwaisten Zentrums des Ortes.

Besondere Anerkennung: studio mut und anmut: Studierende der Visuellen Kommunikation – Linus Link, Mara Avendano, Friederike Keller, Jonas Leue, Lisa Parfenova – und Alumni – Carla Baumeister, Konstantin Hildebrandt – und Lehrende: Markus Tauber, Steben Schuhmann

Kooperationspartner: Kulturamt des Landkreises Oder-Spree, Kirchengemeinde Lindenberg
Gruppe: Seminargruppe + Kirchengemeinde + lokale Unterstützer

Nach oben