Geöffnete Wände
© Thomas Dashuber
© André Mühling
© mju-fotografie
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Das Gebäude, ursprünglich 1870 von Matthias Berger als Knabenseminar geplant, wurde 1972 zum Diözesanmuseum umgenutzt, musste aber 2013 wegen erheblicher Mängel im Brandschutz geschlossen werden. Nach neun Jahren konnte es durch den Umbau, der nicht nur technische, sondern auch atmosphärische Qualitäten des Bestandsgebäudes stärkte wieder eröffnet werden.
Mit dem Konzept „Geöffnete Wände“ wurden neue räumliche Verbindungen zwischen dem großen Lichthof, der durch ein Glasdach ergänzt wurde, und den Ausstellungsräumen geschaffen. Bodentiefen Fenster weiten nun den Blick nach Außen und lassen zusätzliches Licht ins Innere. Die zurückhaltende, monochrome Farbgestaltung erzeugt ein ruhiges Raumerlebnis und überlässt den Exponaten die volle Aufmerksamkeit.
| Rubrik | Kultur Culture |
| Bauherr | Erdiözese München und Freising |
| Planung | Brückner & Brückner Architekten; realgrün Landschaftsarchitekten; Iam - interior architects munich; Ingenieur Sailer Stepan Tragwerkteam München GmbH; Müller-BBM Group |
| Fertigstellung | 2022 |