Netzwerk
Um die Debatte über die Qualität von Baukultur in der Öffentlichkeit im In- und Ausland zu fördern, pflegt die Bundesstiftung Baukultur auf nationaler und internationaler Ebene eine enge Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Institutionen, Verbänden und Akteuren aus dem Bereich der Baukultur. Ziel ist es, das baukulturelle Netzwerk zu stärken und zu erweitern.
Mit Unterstützung ihres Fördervereins hat die Bundesstiftung mit der bundesweiten internetbasierten Netzwerkkarte und dem Handbuch der Baukultur wesentliche Grundlagen für ihre aktive Netzwerkarbeit entwickelt.
Im nächsten Schritt ist es uns ein Anliegen, die Vermittlung von baukulturellen Themen im Austausch mit dem Netzwerk zu qualifizieren. Dazu haben wir die Netzwerktreffen zum Thema „Eine Sprache für die Baukultur“ initiiert, die am 26. Februar 2010 mit dem bundesweiten Auftakttreffen in Berlin gestartet sind. Die Netzwerktreffen bilden im Rahmen unserer Veranstaltungen ein eigenständiges Format, in dem aktuelle Strategien, Methoden und Projekte der Baukulturvermittlung anhand von bundesweit relevanten Fragestellungen zur Diskussion gestellt werden. Mit dem Dialog über beispielhafte Projekte und der Kooperation mit unterschiedlichen regionalen Partnern wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf lokal agierende Baukultur-Akteure lenken und ausgewählten Initiativen eine bundesweite Plattform bieten.
Seit ihrem Bestehen setzt sich die Bundesstiftung Baukultur zusätzlich dafür ein, die Qualität von Baukultur in Deutschland auch international bekannt zu machen. Der Erfahrungsaustausch mit anderen europäischen Ländern über ihr Verständnis von und ihren Umgang mit der gebauten Umwelt ist dabei unerlässlich.
Zu den weiteren Netzwerkaktivitäten der Bundesstiftung Baukultur gehört die Netzwerkreihe wieweiterarbeiten, die bereits 2010 gestartet ist und dieses Jahr ihre Fortsetzung findet. Ziel der Netzwerkreihe ist es, gemeinsam mit Unternehmern, Planern und Ingenieuren über die Voraussetzungen nachzudenken, dass in unseren städtischen Peripherien mehr Baukultur einzieht. Dabei wollen die Stiftung und ihre Partner alle Beteiligten zu mehr baulicher Qualität, Verantwortung und Fantasie anregen.
Mit unserer Netzwerkkampagne bauTraum haben wir im letzten Jahr zusammen mit unserem Förderverein, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Bundesarchitektenkammer das Ziel verfolgt, die Kinder und Jugendlichen ihre gebaute Umwelt bewusster zu machen und sie für Baukultur zu begeistern. Mit mehr als 500 Akteuren und über 350 Aktivitäten hat die Kampagne im Zeitraum vom 1. Februar bis zum 12. September 2010 einen Beitrag zur Zukunft der baukulturellen Bildung geleistet.

