Konvent
Der Konvent der Baukultur ist das zentrale Forum der Meinungsbildung innerhalb der Bundesstiftung Baukultur. Er bildet die Plattform zur Vorbereitung von Debatten zu wesentlichen, baukulturell interessanten Themen. Mit dem Ziel, das Bewusstsein für Baukultur in unserer Gesellschaft breit zu verankern, werden hier Fragen aufgeworfen, Haltungen diskutiert und Lösungsansätze hinterfragt.
In diesem Kreis versammeln sich berufene Persönlichkeiten, deren außerordentliches Engagement für Baukultur allgemeine Anerkennung gefunden hat. Neben Architekten, Ingenieuren, Stadt- und Landschaftsplanern sind dies Bauherren, Bauausführende und diejenigen, die Baukultur vermitteln oder kritisch begleiten.
Aufgabe der Berufenen ist es, für die Anliegen der Baukultur in der Öffentlichkeit zu streiten und entsprechende Debatten zu initiieren. Damit übernehmen die Mitglieder des Konvents eine Verantwortung, die über ihre Teilnahme an der Tagung des Konvents hinausgeht.
Alle zwei Jahre führt der Konvent eine Vollversammlung durch, auf der er öffentlich eine Standortbestimmung vornimmt, zentrale Themen der Baukultur behandelt und aktuelle Leistungen für die Baukultur würdigt. Im Ergebnis erstellt die Bundesstiftung den Bericht der Baukultur zur Lage der gestalteten Umwelt in Deutschland, mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung zu liefern.
Der letzte Konvent K–2010 "Baukultur des Öffentlichen" kam am 16. April 2010 auf Zeche Zollverein in Essen zusammen. Am 17. April 2010 diskutierte der Konvent der Baukultur seine inhaltlichen Schwerpunkte Bildung, Freiraum und Verkehr in die Region der „Kulturhauptstadt Ruhr2010“ mit der Öffentlichkeit. In Bochum, Gelsenkirchen und Essen stellte die Bundesstiftung die Themen des Konvents mit den Bürgerinnen und Bürgern, Mitgliedern des Konvents und Prominenten aus Politik, Kultur und Medien am Beispiel dreier ausgewählter Alltagsorte auf den Prüfstand. mehr

